• Bodenfunde beim Abbruch des „Vierjahreszeitenhauses“-Ofenkachel.
    Bodenfunde beim Abbruch des „Vierjahreszeitenhauses“-Ofenkachel.

Postbräu:

Am 22. September 1786 fuhr mit der Extrapost Johann Wolfgang von Goethe vor. Er befand sich auf seiner Italienreise. Wolfratshausen war die zweite Pferdewechselstelle nach München. Er nahm eine kurze Stärkung zu sich und erreichte am Abend schon Mittenwald.

Postbräu - Besenbräu
Bäckerin Planckh

Besenbräu:

Die alte Braustatt gehörte einst der reichen Familie Raab.
Im dreissigjährigen Krieg kaufte der Landschaftskanzler in Bayern Georg Hörwarth das Anwesen und vererbte es 1647 seinem Sohn, einem kaiserlichen Rat in Wien.

1797 kaufte das Anwesen der Müller Karl Langmayr. Er wurde „Pulvermüller“ genannt, da er am Paradiesweg eine Schwarzpulvermühle betrieb.


 

Freuen Sie sich auf eine frische Brezen, die Ihnen die Bäckerin Planckh beim Erzählen ihrer Geschichte überreicht.

Die Spezialitäten des Backerhandwerks waren: Aniskuchen, Striezel, Krapfen, Fladen oder Brezen.

Es waren harte Zeiten. Hat ein Bäcker zu kleine Semmeln gebacken, drohte ihm die Bäckertaufe. Dabei wurde er auf einem Stuhl gefesselt oder man hat ihn gar in einen Käfig gesperrt und ein mal oder öfter in die Loisach getaucht.

Der Spott der Zuschauer war ihm da natürlich sicher.

 

Postbräu - Besenbräu
Die Marktstraße von Wolfratshausen
Postbräu – Besenbräu